Laos – Luang Prabang

By ingebott

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Die Geschichte Luang Prabangs reicht bis in 13. Jahrhundert zurück. Heute gehört die kleine Provinzstadt zum UNESCO-Kulturerbe.

Luang Prabang war die Hauptstadt von Lane Xang, dem mächtigen Reich der „ein Millionen Elefanten“ und über Jahrhunderte Sitz der Könige von Laos. Die Stadt ist idyllisch auf einer Landzunge zwischen Mekong und dem Fluss Nam Khan gelegen. Die Häuser sind traditionell aus Holz und dürfen an keiner Stelle die Kokosbäume überragen.

Luang Prabang war mit seinen zahllosen Tempeln immer die geistige Hauptstadt, Vientiane hingegen wurde häufig zerstört und von fremden Mächten beherrscht, während Champassak im Süden stark von den Khmer beeinflusst war. 

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Bis heute ist Luang Prabang Zentrum des laotischen Buddhismus. Noch immer bestimmt die Religion den Rhythmus der Stadt und jeden Morgen, noch vor Sonnenaufgang machen sich die Mönche und Novizen auf den Weg, um von den Gläubigen das Essen für den Tag zu erbitten.


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Wir sind angenehm überrascht von dem gemütlichen Städtchen mit Einkaufs- und Souvenirläden, den guten Restaurants und den vielen Übernachtungsmöglichkeiten. Wir fühlen uns hier gleich wohl und mieten uns Fahrräder, um die vielen Tempel, die es hier gibt, zu besichtigen.

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Wat Xieng Thong wurde 1559 von König Setthathirat erbaut und blieb er bis zum Ende der Monarchie (1975) unter königlicher Patronage. Über eine steile Treppe ist der Tempel direkt mit dem Mekongfluss verbunden. Das Heiligtum weist die klassische laotische Tempelarchitektur auf und ist das bedeutendste und schönste königliche Wat in Luang Prabang.

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Das Carriage House beherbergt die königliche Senfte, die so groß ist, wie das ganze Haus.

Die Trage ist geziert mit vielen riesigen Schlangenköpfen (Nagas).

  

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Die Kapelle beherbergt eine Buddhastatue aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1957 zum Gedenken an Buddhas Geburt vor 2500 Jahren errichtet. An den Außenwänden werden Szenen aus dem täglichen Leben Buddhas abgebildet, von seiner Geburt bis hin zu seinem Tod und seiner Erleuchtung.

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An der Rückwand ist das berühmte „tree-of-life“-Mosaik zu bewundern. Die Einlegearbeiten schillern in allen Farben und sind wunderschön anzusehen. Ohne Guide konnten wir den Baum allerdings nicht interpretieren.

 

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So wandert man von Tempel zu Tempel, bis man zu einem breiten, parallel zum Fluss gelegenen Palast kommt, der 1904 als Residenz der Könige von Luang Prabang entstand und bis 1975 bewohnt wurde. Heute beinhaltet das Gebäude das Nationalmuseum mit zahlreichen religiösen Artefakten, aber auch Besitztümern der Königsfamilie.

Das Wat Sala Pha Bang (liegt gleich neben dem Museum) war eigentlich nur den Besuch wert. Das Museum selbst sieht eher wie eine gut eingerichtete Wohnung eines älteren Paares aus.

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Rund 30 Kilometer flussaufwärts liegen die Höhlen von Pak Ou. Tausende von Buddhastatuen wurden in ihnen von Gläubigen aufgestellt, die immer noch hierher pilgern, um ihre Gebete mit Hilfe von Räucherstäbchen zu den Göttern schweben zu lassen. Die tiefe Dunkelheit der hinteren Höhle und das schräg einfallende Licht schaffen eine geradezu andächtige Stimmung. img_3909.jpg 

Die zwei Höhlen wurden erst im 16. Jahrhundert wiederentdeckt. Wahrscheinlich waren die Höhlen schon lange vor dem Glauben an Buddha eine uralte heilige Gebetsstätte. Insgesamt sind, mehr als 4000 hölzerne oder bronzene Buddhastatuen in den Höhlen zu finden.

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Wir konnten zufällig ein Bootrennen miterleben. Es wurde wie ein Festtag abgehalten und alle Bewohner der umliegenden Dörfer kamen, um bei dem Ereignis dabei zu sein. Es wurde gejubelt und geklatscht und man freute sich, wenn die eigene Mannschaft gewann.

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Der Unterschied zwischen Bergbewohnern und Talbewohnern ist bis heute spürbar. Der Norden, an der Grenze zu China, und der Osten, wo das Truong-Son-Gebirge die Grenze zu Vietnam markiert, sind nur sehr dünn besiedelt. Die Menschen leben von ein wenig Ackerbau, während sie an den Gewinnen vom Verkauf der Edelhölzer praktisch nicht beteiligt sind. Sie siedeln in kleinen, schwer erreichbaren Dörfern in Holzhäusern, die je nach Volkszugehörigkeit auf dem Boden oder auf Pfählen errichtet sind. Ein paar Schweine und Hühner, vielleicht mal eine Ziege oder ein Rind, gesellen sich als Haustiere dazu.

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Die als Urwaldräumer angeheuerten Dickhäuter wurden durch gewaltige Greifmaschinen und Lastwagen ersetzt, die die wertvollen Teakstämme aus entlegenen Gebieten nach Thailand befördern. Heutewerden einige Elefanten für die Touristen in Camps gehalten und als Attraktion vermarktet. Elepfant-Riding kostet 30 US$ pro Stunde. Schade, dass Laos, das einmal ”Reich der Millionen Elefanten” genannt wurde, heute kein Interesse mehr an den Dickhäutern hat. 

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