Laos – Pakse im Süden

By ingebott

img_4355.jpg img_4452.jpgimg_4474.jpg

 Im Süden war die kleine Stadt Pakse Ausgangspunkt einiger Erkundungen.

Nachdem Markus eine Erkältung und keine Lust aufs Busfahren hatte, bin ich alleine in den Süden gefahren. Leider war das Wetter schlecht, sodass ich auf die schwierige Anfahrt über unbefestigte Straßen zu den Tham Kong Lor caves verzichten musste. Schade, ich hätte die riesigen Höhlen gerne gesehen. Ich bin dann weiter nach Pakse durchgefahren. Pakse selbst hat nicht viel zu bieten, außer ein paar Geschäften, Restaurants und Hotels.

img_4355.jpg 

Im Hotel habe ich dann zwei sehr nette Österreicher – Peter und Gernot – kennengelernt, die mich am nächsten Tag auf einem Motorrad auf das Hochplateau Boloven mitgenommen haben.

Der Markt in Pakson, 50 km östlich von Pakse, ist das eigentliche Zentrum des Plateaus.

img_4380.jpg 

Unweit von Pakson entfernt gibt es viele kleine und große Wasserfälle, die für die Ausflüge in diese Gegend sehr beliebt sind. In einigen Pools kann man picknicken und baden, aber die Strömung ist nicht zu unterschätzen.

 img_4385.jpg 

Auf diesem Plateau wächst auch der laotische Kaffee. Anfangs haben wir die Plantagen gar nicht ausmachen können. Aber wenn man weiß, wonach man Ausschau halten muss, gab es dann doch weite Anbaugebiete von diesen Bäumen zu sehen.

  img_4431.jpg

Am übernächsten Tag habe ich dann eine 2 Tagestour zu den „4000-Islands“ gebucht.

Die Inseln Don Deth & Don Khone sind nur zwei von den 4000 Inseln, die im Mekong nahe der kambodschanischen Grenze liegen. Die Überfahrt durch die dschungelartig bewachsenen Inseln war sehr idyllisch. Ich konnte mich an der Flora und Fauna kaum sattsehen.

   img_4452.jpg

Mit dem Fahrrad war das nur acht Kilometer lange Eiland leicht zu erkunden, auf dem es zur Franzosenzeit eine Eisenbahn gab. Es war die einzige Brücke, die die Franzosen je in Laos gebaut haben und die heute nur zu Fuß zu überqueren ist. Touristen müssen beim Überqueren 9000 Kip (ca. 1 US$) bezahlen, was ich ganz schön unverschämt fand, da es recht mühsam war, das Fahrrad überhaupt darüber zu schieben. 

img_4434.jpg 

In Don Khone erreicht man in einem wunderschönen Park die nicht sehr hohen, aber schnellen Wasserfälle des Mekongs an der Grenze zu Kambodscha. Auch weiter südlich, wo die Strömung nicht mehr so groß ist, habe ich mich nicht getraut, ein Bad zu nehmen.  

img_4474.jpg 

Zum Schluss war die wichtigste kulturelle Sehenswürdigkeit Wat Phu, das jetzt ebenfalls auf der Unesco-Liste des Welterbes steht. Er stammt aus der Vor-Angkor-Zeit (wahrscheinlich 8. Jh.) und soll das geistige Zentrum des Reiches Chenla gewesen sein. Unweit des Mekongs, herrlich gelegen, zieht sich die Anlage den Abhang eines Berges empor.

img_4520.jpg

Die Ruinen selber befinden sich in keinem guten Zustand. Einer der besterhaltensten Tempel befindet sich auf einem Hügel, von wo man einen schönen Überblick über das ganze Areal hat. Durch die UNO besteht hier die Hoffnung, dass die Ruinen vor dem Verfall gerettet werden.

img_4559.jpg 

Über die Grenze von Pakse nach Thailand bin ich dann auf die Insel Ko Chang weitergereist, wo ich meinen Göttergatten wiedergetroffen habe. Die Tree-house Lodge war einer der schönsten Unterkünfte, die wir während unserer 3 monatigen Reise hatten. Als Abschluss unserer Asienreise war das genau der richtige Platz, um noch ein paar Tage auszuspannen, bevor wir unseren Flug von Bangkok über Singapur nach Perth antraten.

  

Einen Kommentar schreiben